Tristkogel Challenge

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VERTICAL UP WAR WIEDER GRADMESSER

Vertical-Up-Hahnenkamm
Foto (c) Streif Vertical Up - MICHAEL WERLBERGER

Was für einen Schwergewichtsboxkampf das offizielle Wiegen der Teilnehmer vor dem eigentlichen Showdown darstellt, ist für die Tristkogel Challenge das Aufeinandertreffen der Favoriten beim Streif Vertical Up in Kitzbühel. Bei dieser Möglichkeit, sich drei Monate vor dem Bewerb schon in Bestform zu präsentieren, die Muskeln spielen zu lassen und den Gegnern die Zähne zu zeigen, haben sich die Top-Teams zumindest sportlich nichts geschenkt.
Vor allem beeindruckte Dominik Salcher (Gore Runningwear/Brixental Connection), der über weite Strecken den späteren Sieger Christian Hoffmann die Streif hinaufhetzte und nach 31 Minuten die 860 Höhenmeter als Drittplatzierter absolviert hatte. Fast zum Hohn der Gegner bestritt Hans-Peter Meyer den Bewerb im Eselskostüm und wurde trotz dieses Handicaps fünfter der Tageswertung. Das besonders spannende am Endergebnis des Vertical Up sind jedoch die Leistungen der Partner, mit denen die beiden bei der Tristkogel Challenge an den Start gehen werden. Der erst 17-jährige Jakob Monitzer als zukünftiger Teamkollege von Hans-Peter (Bergschmiedbuam) überzeugte mit einer Zeit von knapp über 40 Minuten und konnte Andreas Hollaus (Gore Runningwear/Brixental Connection) um 35 Sekunden hinter sich lassen.
Auch Jörg Randl (Gore Runningwear) erreichte als achter mit 35:13 Minuten Laufzeit neuerlich eine Top Ten-Platzierung am Hahnenkamm. Sein Tristkogel Challenge-Partner Gerrit Glomser hielt sich bezüglich seiner derzeitigen Form jedoch bedeckt. Die souveräne Art, mit der er nach dem Abbau und dem Aufräumen des Startgeländes mit Tourenschi an den Beinen und Grinsen im Gesicht noch das halbe Teilnehmerfeld überholt hat, lässt aber einiges erwarten.

STREIF VERTICAL UP
MICHAEL WERLBERGER - Outdoor-Fotograf