Tristkogel Challenge

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TKC - EIN KOMBINATIONSBEWERB FÜR KOMBINIERER

lahti

Bernhard Gruber ist nicht der erste Nordische Kombinierer, der bei der Tristkogel Challenge um den Sieg mitkämpfen will. Er ist auch nicht unser erster Teilnehmer, der in dieser Disziplin Team-Olympiagold in Vancouver gewonnen hat. Im Gegensatz zum mittlerweile als Bergführer tätigen David Kreiner, der heuer bei der Challenge nicht dabei sein kann, ist Berni noch voll im Training und reist mit dem A-Kader des ÖSV von einer Weltcupstation zur nächsten. Als Beweis seiner derzeitigen Form hat er eine Bronzemedaille aus Pyeongchang um den Hals hängen, die so frisch ist, dass sie noch ein wenig nach koreanischer Sojasauce riecht.
Um sich ein Bild davon zu machen, was seine Gegner bei der Tristkogel Challenge aktuell von ihm zu erwarten haben, ist das Videostudium seiner Schlussrunde im Teamsprints von Lahti vor drei Wochen (link: eurosport.de) ausreichend. Wer das gesehen hat muss sich darüber im Klaren sein, dass allzu viel Optimismus unangebracht ist, wenn man zeitgleich mit Berni zum letzten Checkpoint vor dem Ziel kommt.
Aber: Kitzbühel ist nicht Lahti und die Challenge ist kein Sprint. Der Kampf im Zweier-Team und heuer auch einiges an Schnee auf der Strecke bleiben aber als Gemeinsamkeiten der beiden Bewerbe.

Als Partnerin in der Mixed-Wertung steht ihm die erst 17-jährige Kitzbühelerin und Tristkogel Challenge –Debütantin Lena Brandstätter zur Seite, die versuchen wird, ihren Heimvorteil der Ortskenntnis voll auszuspielen.
Vielleicht schaffen es die beiden aufs Podium und Berni erlebt bei einer Siegerehrung ohne „richtige“ Preise, dafür aber mit Publikum und Stimmung, den direkten Vergleich zwischen Kitzbüheler Innenstadt und koreanischem Medals Plaza.

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